Vita


Sarah Nagel wurde in Stade geboren und begann ihre musikalische Laufbahn mit Klavierunterricht. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Schulmusik mit Hauptfach Gesang an der Universität der Künste Berlin. Ein Auslandsstudium führte sie an die Estnische Akademie für Musik und Theater in Tallinn, wo sie in der Gesangsklasse von Professor Jaakko Ryhänen ausgebildet wurde. Im Rahmen eines Stipendiatenprogramms vervollständigte sie an der Musikhochschule Lübeck bei Isabell Schaarschmidt ihre Ausbildung.

Während ihres Studiums bereicherten zahlreiche Gesangsmeisterkurse und Unterricht u.a. bei Siegfried Jerusalem, Csilla Boross, Sonja Gornik, Wilhelm von Grunelius, Susanne Kreusch, Franz Lukasovsky, Taina Piira, Mira Teofilova, Matthias Veit, Wilma Vernocchi und Gemma Bertagnolli ihre Ausbildung. Zusätzliche  künstlerische Impulse erhielt Sarah Nagel bei Getraude Spier an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Sarah Nagel wirkte in zahlreichen Operninszenierungen solistisch mit, z.B. als Edelknabe im Lohengrin in einer Produktion der Opernfestspiele Savonlinna (Finnland) und beim Hong Kong Arts Festival.  Als Carinthia in der Barockoper Die beständige Argenia (J.V. Meder) sang sie im Stadttheater Tallinn und in der Rolle der Bergère in L‘enfant et les sortilèges (Ravel) im Kanuti Gilde Saal (Konzertsaal) in Tallinn. Zudem erarbeitete sie mit ihrem Ensemble Trio KaViSa szenische Opernabende, die sie im Raum Bremen zur Aufführung brachte (Haus Paula Becker, Niels-Stensen-Haus, Murkens Hof, u.a.).

Sarah Nagel ist gefragte Konzertsolistin. So war sie als 2. Sopran in Mozarts c-moll Messe (Leitung: Karin Gastell) in der Garnisonkirche Oldenburg und in der Gutsscheune Varrel zu hören (2015). Sie begeistert sich zudem für den Liedgesang und hat durch viele Konzerte im In- und Ausland auch hier Erfahrungen gesammelt, u.a. auf Einladung des Deutsch Baltischen Hochschulkontors (2012) in Riga. Zu hören war sie auch u.a. 2016 mit einem Soloprogramm in der Stadtwaage Bremen. In diesem Bereich arbeitet sie eng mit dem Pianisten Mitchell Mkrtchian zusammen.

Zudem wirkte sie als Interpretin zeitgenössischer Musik beim Carl von Ossietzky Komponistenpreis (2016) in Oldenburg als Solistin mit.

Ihr Studium und künstlerische Arbeit wurden von crescendo Bremen e.V. , der Mariann Steegmann Foundation und der Fondazione Cini großzügig gefördert.

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